Franz der III, verehelicht mit Maria Unterberger, war der letzte der das
Kürschnergewerbe ausgeübt hat. Er war es auch der 1865 das
Orginal Maria Schneebild um 10 Kronen gekauft hat. Beim zweiten großen Brand
Kötschachs im Juli 1902 blieb es auf wunderbare Weise gänzlich
unversehrt.
Ab 1843 vergrößerte und modernisierte Franz Klauß III. die
Brauerei. Von 1852-1888 gab es im Kürschner-Haus auch eine
Gemischt- warenhandlung.
Nach dem Tod von Franz Klauß den III übernahm sein
Sohn Franz der IV das Haus, die Kürschnerei wurde aufgelassen, die Brauerrei und
der Gemischtwarenhandel sowie das Gasthaus weitergeführt. Er war mit Theresia
Rizzi verheiratet. Franz Klauß der IV war auch 23 Jahre Bürgermeister der
Gemeinde Kötschach. Er wurde von Oberst Brendl abgesetzt, da er am Beginn des 1.
Weltkrieges gegen eine Beschießung von Paluzza war.
1888 nahm der Kürschner-Sohn Alois Kl
auß, Bruder von Franz die Kaufmanns-Konzession mit auf den Hauptplatz. Damit
wurde der Grundstein zu den heutigen Kaufhäusern der Familie Adolf Klauß gelegt.
Bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen Bergsteiger das
Gailtal zu besuchen. Es war dies der Anfang für den Fremdenverkehr in unserer
Gegend. In mehreren Reiseführern aus dieser Zeit fand der Gasthof
Kürschner lobende Erwähnung .
In den Jahren nach dem Brand wurde das Haus wieder aufgebaut (jetzt mit 1.
und 2. Stock), und in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg begann der eigentliche
Fremdenverkehr in Kötschach, das damals den Ehrennamen „das schönste Dorf
Kärntens“ trug und eine beliebte Sommerfrische für viele Städter war.
1905 wurde das Braugewerbe der Gösserbräu übergeben.
Nach
dem 1. Weltkrieg fing der Ausbau des Hauses Kürschner als Fremdenverkehrsbetrieb
an. Meine Großeltern Walter und Ida übernahmen das Haus.
1937 wurde auch das 3. Obergeschoß ausgebaut. Dort
entstanden die ersten Zimmer mit damals natürlich kaltem
Fließwasser.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges diente das Gasthaus
Kürschner der englischen Besatzung als Unterkunft (1945/46).
Die durch die Soldaten verursachten Schäden, die mit 94.603 S (in jener Zeit
eine horrende Summe!) beziffert wurden, mußten im Zuge einer totalen Renovierung
behoben werden. Mit wenigen Gästen und mit der Kinderlandverschickung begann der
Betrieb wieder anzulaufen, und ab 1948 wurde er als
Hotel-Pension geführt.
1960 übernahm das Ehepaar Walter
und Margit Klauß das Hotel. In ihre Zeit fielen entscheidende Veränderungen.
1964 wurde der Kneipptrakt errichtet und in Anwesenheit von
Bundeskanzler Dr. Josef Klaus, einem gebürtigen Mauthner, eröffnet. Seit damals
wird der (1968 medizinisch anerkannte) Kneippkurbetrieb
geführt.
1976 Kauf des alten Gemeindeamtes, das bis
1997 als „Altes Amtsgericht“ als Dependance diente. Mit 1. 1.
1986 übernahm Barbara Klauß den Betrieb von ihren Eltern.
Weitere Verbesserungen und Erneuerungen wurden vorgenommen, wie
1989/90 der Zubau des Hallenbad- und Wellness-Bereiches
sowie der Umbau einiger Zimmer. In den letzten Jahren wurde der Standard des
Hauses ständig verbessert und in den Bereichen Gesundheit, Beauty und Wellness
investiert.
1989 Österreichischer Umweltpreis,
1991-1998 wurde der Standard des Hauses ständig verbessert
1999 Anschluß an die Kanalisation in Kötschach, Umgestaltung
des Terrassenbereiches und 1. Teil der Verkehrsberuhigung
1999/
2000 Umbau der Zimmer im 3. Stock zu „Cellon“ Zimmer, Neugestaltung der
Parkplätze und des Hof´s
2000 Herbst Umbau des
„Kinderlandes“, Kamin- und Biedermaierzimmer wurden neu gestaltet sowie weitere
Qualitätsverbesserungen in den Zimmern im Hotel
vorgenommen.
2000 Dezember Anschluß an Fernwärme Kötschach/
Mauthen
2001 Umbau des Stüberl
2002
Gestaltung des Garten, Teich und 5 Elementegarten
2003 Kauf
der Kessn und 2. Gestaltungsstufe Garten
2004 Umbau der
Zimmer 2. und 4. Stock, Neugestaltung der Wellnessanlage und Fitnesscenter,
Mühle und Weingarten wurden geschaffen.
2005 Neugestaltung
des Speisesaals
2006 Gartengestaltung 3. Teil
2007 Neugestaltung einer Relaxzone für die Sauna
2008 Neugestaltung der Fin. Sauna, der Teebar und der
Terrasse